Das Herz

Unsere Entdeckungsreise durch unseren Körper ging weiter. Nachdem wir nun schon das Ohr und das Auge besprochen haben, lernten wir nun das Herz kennen. Auf unserem Poster schauten wir uns die Anatomie und Physiologie unseres Herzens genauer an; so viele „Türen“ (Klappen), Kammern, Vorhöfe. Wir staunten nicht schlecht als wir erfuhren, dass unser Herz so groß wie unsere geschlossene Faust ist. Und dass es ein Muskel ist, der ununterbrochen arbeitet, damit wir am Leben bleiben können, und wie schnell es schlägt. Alle Kinder machten eine Faust und zeigten sich gegenseitig wie groß ihr Herz ist, und wie es pumpt; sie öffneten leicht ihre Faust und schlossen sie fest zu. Außerdem schlüpften wir in die Rolle eines Arztes und hörten mit einem echten Stethoskop unsere Herzschläge ab, tasteten unseren Puls ab. Dabei war höchste Konzentration und Ruhe angesagt. Manche Kinder klopften ihre Herzschläge auf dem Tisch nach. Dabei stellten sie fest, dass sie gar nicht alle im gleichen Rhythmus schlagen.  Zum Schluss tauschten wir unsere Erfahrungen untereinander aus. Ein jüngeres Kind sagte zu einem Größeren: „Meins macht ganz langsam bum,bum,bum; nicht so schnell.“

 Wenn wir das alles sehen, und selber erfahren, staunen wir nicht schlecht wie genial unser Schöpfer ist. Wir können zu Recht und mit Freude sagen: Du hast mich geschaffen- meinen Körper und meine Seele…. Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast!  

Schwungtuchspiele

Auf „unserer Wiese“ probierten wir mit unserem großen, geschenkten Schwungtuch, gemeinsam verschiedene Schwungtuchspiele aus. 

Zuerst hielt jeder das Schwungtuch in Hüfthöhe an einem Griff fest. Auf ein Zeichen hin bewegten wir unsere Arme nach oben und nach unten. Dabei stellten wir fest, dass das gar nicht so leicht war. Jeder musste viel Kraft dafür einsetzen. Außerdem mussten wir als Gruppe zusammenwirken. Unsere Mühe wurde mit dem Anblick belohnt, den wir hatten, als wir das Schwungtuch sehr hoch nach oben geschwungen haben, und es etwas länger brauchte bis es wieder auf dem Boden ankam. Man hörte von verschiedenen Seiten: „ Boah, schön wie schön das ist wenn er runter fällt“. Ebenso versuchten wir einen Ball durch unsere Wellenbewegungen fortzubewegen oder in die Luft zu katapultieren. Das machte sehr viel Spaß. Doch das Beste war als wir das Spiel „Wenn´s stimmt- lauf“, spielten. Alle hielten das Schwungtuch am Griff fest, schwangen es auf und ab. Der Spielleiter stellte nun eine Frage in die Runde, wie z.B.  Wer wohnt in Ditzingen -Hirschlanden? Wer ist 6/5/4/3 Jahre alt? Wer hat Geschwister? Wer geht gerne in den Urlaub?… Die Kinder, die diese Frage positiv beantworten konnten, wechselten ihre Plätze, indem sie unter dem Schwungtuch, während es zu Boden gleitet, durchliefen. Die Kinder stellten sich gegenseitig Fragen; viele brachten ihre Ideen mit ein, z.B. Wer isst gerne Nudeln?  – Eis? Wer kann tauchen?… . Da kam richtig Bewegung ins Spiel. Nach der Bewegung, etwas Ruhe; konnten die Kinder, in kleinen Gruppen, auf dem Boden liegend genießen, während sie das Schwungtuch aus einer anderen Perspektive beobachteten und das herabgleiten intensiver wahrnahmen und sie es zum Schluss auf ihrer Haut /Gesicht spürten.