Wenn wir beim Vesper fröhlich in der Runde sitzen und unser leckeres Brot auspacken ist uns oft gar nicht so bewusst, dass sich ein grundlegendes Prinzip der Schöpfung darin verbirgt. Doch wir wollen ihm auf die Spur kommen und die Faszination im Prozess von Saat und Ernte erleben.
Der seit Jahrtausenden wiederkehrende Kreislauf wird auch von unserer neuen Generation im Kindergarten ganz praktisch und voller Spannung mitverfolgt.
So haben die Radieschen schon nach wenigen Tagen ihre ersten zarten Spitzen aus der Erde gestreckt, nachdem wir die Samen vorsichtig eingebettet und gegossen hatten.

Wir merken dabei auch, dass wir im nahen Zusammenhang und direkter Abhängigkeit mit einem größeren Umfeld leben. Wir können zwar gießen, aber das Licht, die Wärme und das Wunder des Wachstums aus den winzig kleinen Körnchen wird uns geschenkt. Dies fällt uns meist erst auf wenn etwas nicht so verläuft wie wir es gewohnt sind – gerade in diesem Jahr wo sich die Kälte so lange hält und sich die Pflanzung ins Freie verzögert.
Deshalb sind Gottvertrauen und Dankbarkeit zwei Beispiele für die guten Samen, die wir in die Kinderherzen legen und pflegen. Denn dieses geheimnisvolle Prinzip kann in ganz verschiedenen Bereichen beobachtet werden.

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