Unser neues Lied

In unserem Kindergarten singen wir alle sehr gerne. Jeden Morgen beginnen wir den Tag mit einem Lied, wo wir über Gottes Liebe singen und ihm dafür danken. Danach geht es mit dem Morgenkreis weiter. Gerade unser neues Lied, das eigentlich ein sehr altes „Lied“ ist, weckt unser Interesse sehr stark. Es ist unser Lieblingslied geworden. Wir kennen es von Jesus aus der Bibel; es ist das Gebet: „ Vater unser“!!! Anhand von den biblischen Geschichten & Bildsymbolen (siehe Foto) hörten wir, wie Jesus es seinen Jüngern erklärte. Die Kinder hörten sehr aufmerksam zu und lernten es sehr schnell, denn wir benutzen die Bewegungen der Gebärdensprache dazu. Deshalb konnten wir uns den Text leicht merken. „Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen (Matthäus 6,9-13)

Einer für alle und alle für einen

Heute war es wieder mal soweit; die Füchse & Eichhörnchen durften gemeinsam zum Spielplatz gehen. Die verschiedenen Spielmöglichkeiten sind eine willkommene Abwechslung und laden zu vielfältigen Aktivitäten ein, wie die Kinder z.B. berichten: „Wir haben die lange Rutsche gerutscht und gespielt“, „ und Erde aufgebrochen mit Stöcken& Steinen, einfach höher da gemacht“, „ und ich bin herumgelaufen bei der Röhre entlang, den Berg hoch & runter und dann gerutscht ganz oft im liegen“, „ dann ist es immer schneller“,… Neben der Rutsche, Röhre,.. ist die Seilbahn bei den Kindern sehr beliebt. An der Seilbahn ist besondere Zusammenarbeit gefragt, denn es ist schwierig in diesem Alter das Seil in die Startposition zu schieben. Deshalb halfen die Kinder einander voller Elan, sodass jeder die Möglichkeit hatte, die Seilbahn hinunter zu fahren. So üben wir im ganz alltäglichen Situationen unsere „Goldene Regel“, die wir in letzter Zeit anhand von verschiedenen Geschichten erarbeitet haben, ein: „Behandelt die Menschen stets so, wie ihr von ihnen behandelt werden möchtet“ (Lukas 6,31). Und dabei hatte jeder Freude.

Ein eigenes Büro

Wie jeden Tag, wurde in unserer Baustelle kräftig gebaut. Aus Paletten und verschiedenen Brettern entstand ein „eigenes Büro“. Die Computer durften auch nicht fehlen; dazu dienten zwei kleinere Latten. Und schon fing der Arbeitsalltag der Büro-Leute an; Briefe wurden getippt, Einladungen verschickt, Rechnungen geschrieben, verschiedene Namen getippt. Es wurde aber nicht nur getippt, sondern auch fröhlich kommuniziert und ausgetauscht, wie es die „Büro-Leute“ halt machen. Es machte den Kindern Spaß, in die Rolle der Erwachsenen zu schlüpfen.

Ein schönes Geschenk

Wir haben einen Sattel geschenkt bekommen. Zuerst haben wir ihn gereinigt und dann mit einem besonderen Lederfett eingefettet. Dabei haben die Kinder nicht nur zugeschaut, sondern auch tatkräftig mitgeholfen. Bevor er zum Einsatz kam, musste er aber noch trocknen. Danach wurde er aber sofort an verschiedenen Stellen ausprobiert, wie z.B. an den unterschiedlich breiten und langen Baumstämmen, hohen und niedrigeren Rugeln, Bänken. Am besten passte er, laut einigen Kindern, auf der Pferdewippe „fast wie auf einem richtigen Pferd“, meinten manche. Jeden Tag ist er im Einsatz und den Kindern macht es großen Spaß auf einem echten Sattel zu „reiten“. Da lohnt es sich auch mal zu warten bis man dran ist. Von ganzem Herzen möchten wir der Pferdebesitzerin vom Rappenhof DANKE sagen.

Blue, Red, Yellow, White und Violett

Unsere 5 Hühner bekamen bunten Fußringe, damit man sie gut unterscheiden kann. Mit den einzelnen Farben wurden sie nicht nur geschmückt, sondern erhielten auch so ihre Namen. Nun kann man sie jetzt noch besser erkennen und beobachten. Die Kinder stellten fest, dass z.B. Blue sehr schüchtern ist; sie schaut erst zu und läuft dann weg, Violett ist die Stolze, Yellow die Flinke, die sich nicht fangen lässt, Red ist die Gierige, die als erste beim Futter ist, White kommt sehr gerne auf uns zu und auf den Arm; sie liebt es gestreichelt zu werden. So macht die Hühnerversorgung noch mehr Spaß und wir wissen ganz genau wer vor uns steht.

Früh übt sich…

Haben Sie schon gemerkt, dass die Schneeglöckchen und die Märzenbecher wachsen. Bei uns im Gartengelände gibt es schon ganz viele, die unter den Blätterhaufen zum Vorschein kommen. Manche erkennt man schon sehr gut, aber manche sind unter den Blättern versteckt. Damit wir die zarten Pflanzen nicht beim Spielen zertreten, haben wir eine bunte „Absperr-Girlande“ gebastelt. Diese schützt nicht nur unsere Pflanzen, indem sie uns daran erinnert behutsam zu sein, sondern verschönert auch unser Gartengelände. So haben wir doppelte Freude. „Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen (Hebräer 10,24)