Adventsbesuch im Haus Friederike

Voller Vorfreude und ihre selbstgebastelten Fensterkerzen im Gepäck starteten unsere Füchse und Eichhörnchen nach dem Vesper zum Haus Friederike. Herzlich und mit strahlenden Gesichtern wurden wir vom Pflegepersonal und den Bewohnern, die an den Fenstern und auf den Balkonen standen, empfangen. Im Garten unter den Fenstern stellten wir uns auf und sangen mit Hilfe eines Mikrofons unsere in der Adventszeit geübten Lieder. Bei dem Lied „Ich will vor Freude singen, weil Weihnachten beginnt“ klatschten wir gemeinsam und auch bei den Liedern „Fröhliche Weihnacht überall“ und „Tragt in die Welt nun ein Licht, sagt allen fürchtet euch nicht, Gott hat euch lieb Groß und Klein, seht auf des Lichtes Schein“ bekamen wir beim Singen fleißig Unterstützung. Danach überreichten wir die mitgebrachten Lichter. Als Dankeschön gab es vom Haus Friederike Süßis, Mandarinen und eine aufstellbare Krippe für jeden, worüber die Kinder sich sehr freuten. Vielen lieben Dank das wir kommen durften. Es war sehr schön bei euch!

Nikolaus

Dieses Jahr warteten am Nikolaustag zwei volle Säcke vor der Türe. Der Nikolaus war schon da, bevor der Kindergarten geöffnet war. Für jede Gruppe hinterließ er einen Sack. Neugierig packte jede Gruppe einen Nikolaussack, beim Vesper, mit den Kindern aus. Viele besondere, rote Socken waren darin; gefüllt mit Schoko-Nikoläusen, Nüssen, Mandarinen und Schokokugeln. Die Augen strahlten bei allen vor Freude. Die Leckereien wurden auch dieses Jahr von EDEKA, vom Herrn Matkovic gespendet. Von ganzem Herzen sagen wir Herrn Matkovic „DANKESCHÖN!!!“ Wir wünschen allen EDEKA Mitarbeitern und Herrn Matkovic wunderschöne und gesegnete Weihnachten.

Aktion: Kinder helfen Kindern

Letzte Woche lernten wir einiges über die Aktion Kinder helfen Kindern, der Hilfsorganisation ADRA, kennen. Jedes Jahr packen in ganz Deutschland Kinder, Eltern und Großeltern Weihnachtspakete für Kinder armer Familien in Ost- und Südosteuropa, die dann auf LKW ´s beladen, und zu den einzelnen Zielländern gebracht werden. Auch wir wollten dieses Jahr bei dieser Aktion gerne mitmachen. Jede Gruppe packte ein Paket. Die Pakete wurden von den Kindern mit bunten Handabdrücken und Sternen gestaltet. Danach brachte jedes Kind etwas mit, wie z.B. Mal- und Bastelsachen, Papier, Kleidungsstücke, Hygieneartikel, Süßigkeiten, Spiele und Kuscheltiere. Damit füllten wir unsere Pakete. Auch privat packten einige Eltern mit ihren Kindern Pakete. Insgesamt kamen 27 Pakete zusammen. Allen ein herzliches Dankeschön! Außerdem lernten wir einzelne Kinder aus den unterschiedlichen, europäischen Ländern, durch Geschichten kennen, wie z.B. Ana aus dem Waisenhaus und andere Kinder aus den unterschiedlichen sozialen Einrichtungen. Ihnen geht es nicht so gut wie uns und ihre Kindheit unterscheidet sich grundsätzlich von der unseren. Wir wollten ihnen eine Freude machen und ihnen zeigen, dass sie nicht vergessen sind. Mit einem geringen Aufwand konnten wir etwas Gutes für sie tun. „Deshalb gebe jeder herzlich gerne, nicht unwillig oder gezwungen, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“ (2. Korinther 9,7)

Ganz besondere Vögel

Unsere acht Vorschulkinder haben über mehrere Wochen ihren ganz individuellen Holzvogel gestaltet. Mit Liebe zum Detail haben sie ihr bestes gegeben, da er uns auch immer an sie erinnern wird. Auf dem Gartengelände haben die besonderen Vögel jetzt einen schönen Platz bekommen.

Gesegnete Apfelernte

Was hat Mathe mit der Apfelernte zu tun? Seit Monaten beobachten wir die Apfelbäume auf unserem Gartengelände; z.B. wie sich Vögel neben einen heranreifenden Apfel setzen und manchmal hinein picken, Wespen die um die Äpfel kreisen und manche die braun werden und herunterfallen. So fragten wir uns, ob wir noch welche genießen können und wann sie endlich reif sind. Jetzt war es endlich soweit! Einer der Apfelbäume war voller reifer Äpfel; die Ernte konnte beginnen. Unsere Füchse (5- bis 6-jährige Kinder) pflückten und legten alle Äpfel in eine Kiste; dabei gingen sie sehr vorsichtig mit ihrer Ernte um. Die Kinder fragten sich, wie viele Äpfel sie jetzt haben. Ein Kind fing an zu zählen. Sie legten alle Äpfel nebeneinander hin und dann begann das große Zählen: „1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,…36,37,38“. So viele Äpfel, unterschiedlicher Größe lag vor uns. Immer wieder wurde von neuem gezählt; die Zahl blieb aber immer die gleiche. Begeistert erzählten unsere Füchse allen anderen von der reich gesegneten Ernte. Jetzt waren wir noch gespannt wie sie uns schmecken. Und sie schmeckten uns allen sehr lecker!!!

„So will ich euch Regen geben zu seiner Zeit, und das Land soll sein Gewächs geben und die Bäume auf dem Feld ihre Früchte bringen“ 3. Mose 26,4

Laternenzeit

St.Martin steht vor der Tür, dafür haben die Kinder begeistert Laternen gebastelt.

Igelin Paula

Wir haben tierischen Zuwachs bekommen.

Für mindestens zwei Wochen dürfen wir helfen, die Igeldame Paula auszuwildern. Eine liebe Nachbarin von uns kam auf die geniale Idee, dass sich die Kinder darüber freuen und dabei viel lernen würden. Sie hat alles organisiert und hilft uns auch bei der Versorgung. Tausend Dank dafür!

Als erstes wurde ein Auswilderungsgehege im Gartengelände aufgebaut.

In den letzten Tagen haben wir schon viel über Igel und über Paula gelernt:

Da Paula sehr schwach war als sie gefunden wurde, müssen wir sie jeden Tag wiegen, um zu sehen ob sie zunimmt und den Winter dann gut überstehen kann. Denn wir haben gelernt, dass Igel während ihres Winterschlafs die Hälfte ihres Gewichts verlieren.

Auch haben wir gelernt, dass wir in Paulas Nähe leise sein sollten und auch nicht rennen sollen, da sie gute Ohren haben und auch schnell Angst bekommen und sich dann zusammenrollen. Da wir sie beobachten wollen, müssen wir daher flüstern.

Streicheln dürfen wir sie auch nicht, da sie Stacheln hat und sie auch beißen kann, wenn sie es nicht mag.

Paula macht sich immer ein Nest aus Stroh und Laub in ihrem Häuschen. Dort versteckt sie sich so gut, dass sie ganz vorsichtig gesucht werden muss, bevor sie rausgeholt werden kann. Da sich Paula in einigen Tagen ein eigenes Zuhause suchen soll, machen wir einen großen Laubhaufen für sie, in dem sie vielleicht über den Winter bleibt.

Igel essen in der Wildbahn Nacktschnecken und verschiedene Käfer. Da Paula aber sehr schwach war und sich erst wieder an die Natur gewöhnen muss, bekommt sie von uns Trockenfutter für Igel, Nassfutter für Katzen und Wasser.

Sand-Engel

Haben Sie schon mal einen Schnee-Engel erzeugt? Unsere Kinder wollten auch einen Engel machen, aber nicht aus Schnee, sondern aus Sand. Sie suchten sich im Sandkasten einen geeigneten Platz, legten sich rücklings hin und ruderten mit ausgestreckten Armen und Beinen hin und her. Dann standen sie auf und bewunderten ihren Sandengel. Außerdem stellten sie fest: „Hej, aus Sand kann man auch einen Engel machen“, „ Juhu, wir brauchen gar keinen Schnee“, „Aber der Schneeengel sieht schöner aus“.

„Feuerwehr“ im Kindi

Zwei Wochen beschäftigten wir uns ganz intensiv mit dem Thema Feuer/ Feuerwehr. Weil unsere jüngeren Kinder noch zu klein sind um zur Feuerwehr mitgehen zu können, „holten wir die Feuerwehr zu uns in den Kindi“. Wir „bauten“ unser Basisgelände in eine Feuerwehrzentrale um; mit Noteinsätzen für eine ,sportliche, tapfere, mutige Feuerwehr. Die Einsätze waren verschieden. Von „Feuer“ löschen, indem man unsere roten, orangenen und gelben Becher mit einem Wasserstrahl „löschen“ musste, zum Durchqueren eines brennenden „Waldes“, wo wir durch die „brennenden“ Ringe durch klettern mussten, bis hin zur Rettung unserer Schleich-Tiere, die in Not waren und auf unsere Hilfe warteten. Alles wurde von unserer Feuerwehr mit viel Einsatz, Freude und Begeisterung gemeistert. Damit unsere Feuerwehrleute für diese Aufgaben fit sein konnten, absolvierten sie auch eine Trainingseinheit mit Klettern, rutschen, kriechen,… Außerdem konnte jeder einen Feuerlöscher basteln und einen Feuerwehrmann anmalen. Für die bestandenen Feuerwehraufgaben erhielt unsere jüngste Feuerwehr eine Urkunde. „Bring dein Kind schon in jungen Jahren auf den richtigen Weg, dann hält es sich auch im Alter daran.“ (Sprüche 22,6)

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