Wir haben ein Tipi gebaut !

Auf unserem Gartengelände lagen einige Stöcke. Die Kinder wollten mit ihnen ein Tipi bauen und dies haben wir nun umgesetzt. Alle Beteiligten hatten viel Spaß und Freude am bauen.

Altershomogene Kleingruppenarbeit

Liebe Ditzinger!

Seit einiger Zeit führen wir wieder regelmäßige Kleingruppenarbeit mit Kindern im ähnlichen Alter durch. Unsere Vorschulkinder, die Füchse (5-6jährige), bereiten sich aktiv und mit großem Wissensdurst mit verschiedenen Projekten und Aktionen auf die Schule vor. Sie lernen den Fuchs näher kennen, bemalen einen Holzvogel als Andenken, fertigen ein Herbarium an, lösen knifflige Rätsel und noch vieles mehr. Unsere Eichhörnchen – Kinder (4-5jährige), die nächstes Jahr Vorschulkinder werden, freuen sich schon auf ihre ersten Projekte, wie z.B. Eule weben oder mehr über das Eichhörnchen zu erfahren und es zu basteln. Auch unsere Mäusekinder (3-4jährige), die erst vor einiger Zeit neu dazugekommen sind, lernen die Umgebung, den Kindergarten-Ablauf,-Regeln kennen, sammeln erste Kontakte, …. Auch sie erfahren viele interessante Dinge über die Maus. So hat jede Gruppe ihre Schwerpunkte, ihre Interessen. Deshalb haben wir die Kinder in altershomogene Gruppen eingeteilt, die sich einmal die Woche zusammentreffen und durch verschiedene Aktivitäten und Bildungsangebote gefördert werden. Da die Kinder, in den einzelnen Kleingruppen gleich alt sind, haben sie einen ähnlichen Entwicklungsstand was Sprache, Konzentrationsfähigkeit und kognitive Kompetenz betrifft. Diese Ähnlichkeiten erleichtern das miteinanderspielen, das gemeinsame Lernen und das Eingehen von Beziehungen. Die betreffenden Altersgruppen erfahren eine besondere Wertschätzung und ein ganz neues Selbstbewusstsein wird entwickelt. Schon Salomo, der weiseste Mensch auf Erden, gibt uns den Ratschlag: „Lehre dein Kind, den richtigen Weg zu wählen, und wenn es älter ist, wird es auf diesem Weg bleiben.“ (Sprüche 22,6)

Im Gemüsebeet reichlich Ernte

Seit mehreren Tagen ernten wir jeden Tag unsere „Roten Perlen“, wie die Kinder unsere ganz kleinen Tomaten nennen. Wir haben verschiedene Tomaten eingepflanzt, wie Fleischtomaten, goldene Tomaten, Datteltomaten und Cherrytomaten. Die Kinder pflücken sie, füllen ihr Sieb mit Freude. Dabei wird auch schon mal genascht, denn sie schmecken sehr lecker. Vor allem auch, weil man sich wochenlang um sie gekümmert, gegossen, von Schnecken befreit und vieles mehr getan hat. Nach so viel Fleiß und Geduld können die Kinder, bei der Ernte, die Früchte ihrer gemeinsamen Arbeit genießen. Etwas selbst zu machen, zu sehen, wie sich alles langsam verändert, ist für sie eine spannende Erfahrung.

Auf diese einfache Weise entsteht eine Achtung für die Natur und das Leben. Die Kinder können viele sinnliche Erfahrungen sammeln, wie z.B. wenn die Erde hart oder herrlich matschig ist, die Gerüche von nasser Erde, von Tomatenpflanzen, das Summen von Insekten und zum Schluss der unvergleichliche Geschmack des frisch gepflückten Gemüses.

Aber was das Schönste daran ist: Sie können Gottes Liebe in allem erkennen; die Liebe zu uns, den Tieren und zu seiner Schöpfung. Gott hält die ganze Welt in seiner Hand. Dafür sagen wir ihm von ganzem Herzen Danke!

Wer hätte gedacht, dass das Beste oft so nah ist?

Bevor die Kinder in die Schule kommen, machen wir jedes Jahr einen Ausflug nur mit unseren ältesten Kindern, den Füchsen. Da unser ursprünglicher Ausflugsort uns abgesagt hat, haben wir zusammen mit den Kindern überlegt, was wir gemeinsam in Ditzingen und Umgebung machen könnten. Die Ideen sind nur so rausgesprudelt und schnell war klar: eine Schatzsuche mit Feuer, Stockbrot und ein Eis – das wäre großartig. Mit Karte, Lupen und Rätsel wurden wir auf die Suche nach unserem Schatz geschickt! Gemeinsam sind die schlauen Füchse ihrem Spürsinn nachgegangen und haben alles, dass sie im Kindi gelernt haben in den Rätseln angewandt. So mussten sie Kartenteile passend zusammenlegen, Insekten und Blätter finden und benennen, das Rathaus finden, wie auch den eigenen Heimweg den anderen Kindern zeigen. Tatsächlich, am Ende war ein Schatz versteckt, wir haben Feuer machen können und ein Eis war auch noch dabei!

Besser ging es gar nicht! Gemeinsam haben unsere Füchse sich geholfen, wenn einer nicht weiterwusste und haben zusammen den Tag sichtlich genossen. Wir sind richtig stolz auf euch, unsere tollen Füchse, wir wünschen euch Gottes Segen auf eurem abenteuerlichen Weg in der Schule und danach! Eure Lerche-Erzieherinnen!

sdr

Abschied von unseren Vorschulkindern den “Füchsen”

„Ade du schöne Kindergartenzeit, wir wollen nun gehen, denn wir müssen weiter ziehn, …“.

Seit einigen Tagen begleiten wir unsere „Fuchskinder“ durch die letzten Kindergartentage. Nach drei Jahren Lerche-Kindergarten sagen sie Tschüß zum Kindi und Hallo Schule!!! Drei Jahre haben sie gemeinsam vieles erlebt, gelernt, verschiedene Aufgaben gemacht, und viele Freundschaften geknüpft. Dabei konnten sie ihr Wissen untereinander & mit den Jüngeren Kindern teilen oder ihnen sogar so manches zeigen, wie z.B. die wunderbaren Bauten aus Paletten, Brettern, Holzkisten, Stöcken; unsere Bereiche, Tiere, Lieder, Abläufe, wie man sich gegenseitig helfen kann, …. Mit einer Woche voller Höhepunkte, wie z.B. Schulranzen vorstellen, Abschiedsausflug mit vielen Überraschungen und Verabschiedung untereinander, heißt es jetzt „Ade“ zu sagen.

Wir wünschen unseren Großen von ganzem Herzen Gottes Schutz und reichen Segen für ihre Zukunft. Aber auch unser erlebnisreiches Kindergartenjahr geht zu Ende; die Sommerschließung beginnt. Wir freuen uns alle auf die Ferien. Nach den Ferien werden wir sie wieder auf dem Laufendem halten. Bis dahin wünschen wir allen schöne, gesegnete und erholsame Ferien/Urlaub. Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. (Psalm 139,5). Gott behüte sie!

Unser Lerchekindi ist 9 Jahre alt

Feiern sie jedes Jahr Geburtstag??? Jeder wird jedes Jahr älter. So auch unser Lerche- Kindergarten. Vor 9 Jahren wurde er gegründet und wurde für viele Kinder, Eltern und Menschen zum großen Segen. Auch dieses Jahr machte es unser Team möglich, dass wir, in den vorgegebenen Abständen, zusammen mit den Kindern, den Lerche- Geburtstag feiern konnten. In einzelnen Gruppen,  einer Entfernung untereinander, aber doch gemeinsam, konnten wir leckere Muffins essen und viele Geschenke auspacken; jedes Kind konnte sein mitgebrachtes Geschenk auspacken. Die Freude war groß über Arbeitshandschuhe, Rechen, Schaufeln, Hacken, Samen, …; so sind wir gut für unser zweites Gelände ausgerüstet, und können mit der Gartenarbeit beginnen. Wir danken allen Familien für die tollen Geschenke. Vor allem möchten wir Gott mit unserem Gebetslied danke sagen, der all die Jahre auf uns aufgepasst, mit uns war und ist, und mit allem, was wir gebraucht haben gesegnet hat. Er hat es möglich gemacht, dass wir zusammen feiern konnten, noch dazu hatte er uns mit schönem Wetter beschenkt. Deshalb singen wir aus vollem Herzen: „Danke, danke, danke, danke; lieber Gott, wir danken Dir. Danke, danke, danke, danke, danke sagen wir. Amen“.  

Wir dürfen bauen

Schweres Gerät auf dem Basisgelände – endlich geht es los. Wir freuen uns schon auf die neue Hütte!

Das Herz

Unsere Entdeckungsreise durch unseren Körper ging weiter. Nachdem wir nun schon das Ohr und das Auge besprochen haben, lernten wir nun das Herz kennen. Auf unserem Poster schauten wir uns die Anatomie und Physiologie unseres Herzens genauer an; so viele „Türen“ (Klappen), Kammern, Vorhöfe. Wir staunten nicht schlecht als wir erfuhren, dass unser Herz so groß wie unsere geschlossene Faust ist. Und dass es ein Muskel ist, der ununterbrochen arbeitet, damit wir am Leben bleiben können, und wie schnell es schlägt. Alle Kinder machten eine Faust und zeigten sich gegenseitig wie groß ihr Herz ist, und wie es pumpt; sie öffneten leicht ihre Faust und schlossen sie fest zu. Außerdem schlüpften wir in die Rolle eines Arztes und hörten mit einem echten Stethoskop unsere Herzschläge ab, tasteten unseren Puls ab. Dabei war höchste Konzentration und Ruhe angesagt. Manche Kinder klopften ihre Herzschläge auf dem Tisch nach. Dabei stellten sie fest, dass sie gar nicht alle im gleichen Rhythmus schlagen.  Zum Schluss tauschten wir unsere Erfahrungen untereinander aus. Ein jüngeres Kind sagte zu einem Größeren: „Meins macht ganz langsam bum,bum,bum; nicht so schnell.“

 Wenn wir das alles sehen, und selber erfahren, staunen wir nicht schlecht wie genial unser Schöpfer ist. Wir können zu Recht und mit Freude sagen: Du hast mich geschaffen- meinen Körper und meine Seele…. Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast!