Adventsvorbereitungen

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Wir wollten unser Lichtlein an einem selbst gebundenen Adventskranz anzünden. Da beide Gruppen einen Adventskranz brauchten, wurden zwei für uns gebunden. Am Anfang lernten die Kinder das benötigte Material kennen. Sie entdeckten, dass die Blätter vom Buchs immer noch grün sind.

Die Tannenzweige, Buchs, und die Zweige des Lebensbaums wurden von einigen Kindern untersucht, z.B. nach was riecht das alles? Der Lebensbaum riecht für manche nach „Zitrone“, Tannenzweige: „Nach Weihnachtsbaum riecht das“ und die Buchszweige nach: „Des riecht so nach Weihnachten, nach Adventskranz“.

Meinungen, Erfahrungen wurden untereinander ausgetauscht. Manche sahen das ganze Grün und fragten: „Was macht man damit jetzt?“ Alle schauten gespannt zu, wie das Material verarbeitet wurde und der Adventskranz entstand. Unterstützt wurde die Arbeit durch gesungene Lieder.

Zum Schluss schlüpften einige Kinder in die Rolle des Floristen. Sie gestalteten mit den Resten von den Zweigen/ Stöckchen und Wolle einen „Adventsstock“. Auch diese Arbeit wurde mit selbsterfundenem Lied begleitet: „Adventstock, Adventstock, ich hol mir viele Adventsblätter…“.

Ein Winterquartier für die Igel !

Seit Wochen beobachten wir die herabfallenden Herbstblätter, die unsere Gärten bedecken und überlegen uns: was können wir alles mit diesem Laub machen?

Im Bücherregal entdeckten die Kinder ein Buch über Igel. Nach dem gemeinsamen „lesen“ hatten sie eine Idee: „Wir können doch einen Platz für die Igel machen“. Weiter wurde das Buch durchforscht und dabei entdeckten sie, was man dafür alles braucht, z.B. Papier, Stoffreste, Moos, trockenes Laub, …

Danach schauten sie sich im Garten um, wo der Igelplatz am besten hin soll. Ideen wurden gesammelt: am Ende vom Garten, oder unter dem Haselnuss-Baum oder mitten drin in dem Garten.

Nach einigem Überlegen fiel die Entscheidung am Rand des Zaunes; da kommen die Igel gut hin und sind geschützt. Mit den Rechen und Händen fingen einige Kinder gleich mit dem Laubsammeln an. Alles wurde auf einen großen Haufen gesammelt. Sie legten noch kleine Holzstückchen dazu. Die Arbeit wurde mit selbsterfundenen Liedern begleitet: „Wenn wir kehren macht es rassel, rassel, …“.

Es machte allen großen Spaß, das Gelernte in die Tat umzusetzen. Alles ist nun vorbereitet. Nun sind wir gespannt, wer da einzieht.

Wir Spielen: Feuerwehr im Einsatz

Es ist schon länger her, dass wir die Ditzinger Feuerwehr besucht haben. Die Begeisterung der Rolle dieser „Helden“ konnte man des öfteren im Freispiel der Kinder beobachten. Vor allem, nachdem ein paar Kinder wieder einen Feuerwehreinsatz live gesehen haben und uns erzählten: „Ich hab mal nen Einsatz gesehen, und da wollen wir mit dem Auto durch. Ein Haus hat gebrannt…“. An diesem Tag wurde der Kletterturm zur Feuerwehrzentrale und im ganzen Gartengelände hatten unsere „Feuerwehrkräfte“ sehr viele Einsätze, wie z.B. einige Brände wurden gelöscht, bei Fahrzeugunfällen geholfen und abgeschleppt, umgekippte Bäume weggezogen, Rettung eines Tieres. Unsere Feuerwehr war stets zur Stelle. Die Kinder lebten ihre Beobachtungen, Erfahrungen aus und ahmten mit viel Eifer Alltagssituationen der Feuerwehr nach.

smart

Die Vögel fliegen!

Unsere Fuchskinder haben ihre Vögel fertig gemacht und ihnen einen ganz besonderen Platz ausgesucht.

Wir haben ein Tipi gebaut !

Auf unserem Gartengelände lagen einige Stöcke. Die Kinder wollten mit ihnen ein Tipi bauen und dies haben wir nun umgesetzt. Alle Beteiligten hatten viel Spaß und Freude am bauen.

Altershomogene Kleingruppenarbeit

Liebe Ditzinger!

Seit einiger Zeit führen wir wieder regelmäßige Kleingruppenarbeit mit Kindern im ähnlichen Alter durch. Unsere Vorschulkinder, die Füchse (5-6jährige), bereiten sich aktiv und mit großem Wissensdurst mit verschiedenen Projekten und Aktionen auf die Schule vor. Sie lernen den Fuchs näher kennen, bemalen einen Holzvogel als Andenken, fertigen ein Herbarium an, lösen knifflige Rätsel und noch vieles mehr. Unsere Eichhörnchen – Kinder (4-5jährige), die nächstes Jahr Vorschulkinder werden, freuen sich schon auf ihre ersten Projekte, wie z.B. Eule weben oder mehr über das Eichhörnchen zu erfahren und es zu basteln. Auch unsere Mäusekinder (3-4jährige), die erst vor einiger Zeit neu dazugekommen sind, lernen die Umgebung, den Kindergarten-Ablauf,-Regeln kennen, sammeln erste Kontakte, …. Auch sie erfahren viele interessante Dinge über die Maus. So hat jede Gruppe ihre Schwerpunkte, ihre Interessen. Deshalb haben wir die Kinder in altershomogene Gruppen eingeteilt, die sich einmal die Woche zusammentreffen und durch verschiedene Aktivitäten und Bildungsangebote gefördert werden. Da die Kinder, in den einzelnen Kleingruppen gleich alt sind, haben sie einen ähnlichen Entwicklungsstand was Sprache, Konzentrationsfähigkeit und kognitive Kompetenz betrifft. Diese Ähnlichkeiten erleichtern das miteinanderspielen, das gemeinsame Lernen und das Eingehen von Beziehungen. Die betreffenden Altersgruppen erfahren eine besondere Wertschätzung und ein ganz neues Selbstbewusstsein wird entwickelt. Schon Salomo, der weiseste Mensch auf Erden, gibt uns den Ratschlag: „Lehre dein Kind, den richtigen Weg zu wählen, und wenn es älter ist, wird es auf diesem Weg bleiben.“ (Sprüche 22,6)

Im Gemüsebeet reichlich Ernte

Seit mehreren Tagen ernten wir jeden Tag unsere „Roten Perlen“, wie die Kinder unsere ganz kleinen Tomaten nennen. Wir haben verschiedene Tomaten eingepflanzt, wie Fleischtomaten, goldene Tomaten, Datteltomaten und Cherrytomaten. Die Kinder pflücken sie, füllen ihr Sieb mit Freude. Dabei wird auch schon mal genascht, denn sie schmecken sehr lecker. Vor allem auch, weil man sich wochenlang um sie gekümmert, gegossen, von Schnecken befreit und vieles mehr getan hat. Nach so viel Fleiß und Geduld können die Kinder, bei der Ernte, die Früchte ihrer gemeinsamen Arbeit genießen. Etwas selbst zu machen, zu sehen, wie sich alles langsam verändert, ist für sie eine spannende Erfahrung.

Auf diese einfache Weise entsteht eine Achtung für die Natur und das Leben. Die Kinder können viele sinnliche Erfahrungen sammeln, wie z.B. wenn die Erde hart oder herrlich matschig ist, die Gerüche von nasser Erde, von Tomatenpflanzen, das Summen von Insekten und zum Schluss der unvergleichliche Geschmack des frisch gepflückten Gemüses.

Aber was das Schönste daran ist: Sie können Gottes Liebe in allem erkennen; die Liebe zu uns, den Tieren und zu seiner Schöpfung. Gott hält die ganze Welt in seiner Hand. Dafür sagen wir ihm von ganzem Herzen Danke!

Wer hätte gedacht, dass das Beste oft so nah ist?

Bevor die Kinder in die Schule kommen, machen wir jedes Jahr einen Ausflug nur mit unseren ältesten Kindern, den Füchsen. Da unser ursprünglicher Ausflugsort uns abgesagt hat, haben wir zusammen mit den Kindern überlegt, was wir gemeinsam in Ditzingen und Umgebung machen könnten. Die Ideen sind nur so rausgesprudelt und schnell war klar: eine Schatzsuche mit Feuer, Stockbrot und ein Eis – das wäre großartig. Mit Karte, Lupen und Rätsel wurden wir auf die Suche nach unserem Schatz geschickt! Gemeinsam sind die schlauen Füchse ihrem Spürsinn nachgegangen und haben alles, dass sie im Kindi gelernt haben in den Rätseln angewandt. So mussten sie Kartenteile passend zusammenlegen, Insekten und Blätter finden und benennen, das Rathaus finden, wie auch den eigenen Heimweg den anderen Kindern zeigen. Tatsächlich, am Ende war ein Schatz versteckt, wir haben Feuer machen können und ein Eis war auch noch dabei!

Besser ging es gar nicht! Gemeinsam haben unsere Füchse sich geholfen, wenn einer nicht weiterwusste und haben zusammen den Tag sichtlich genossen. Wir sind richtig stolz auf euch, unsere tollen Füchse, wir wünschen euch Gottes Segen auf eurem abenteuerlichen Weg in der Schule und danach! Eure Lerche-Erzieherinnen!

sdr