Schwungtuchspiele

Auf „unserer Wiese“ probierten wir mit unserem großen, geschenkten Schwungtuch, gemeinsam verschiedene Schwungtuchspiele aus. 

Zuerst hielt jeder das Schwungtuch in Hüfthöhe an einem Griff fest. Auf ein Zeichen hin bewegten wir unsere Arme nach oben und nach unten. Dabei stellten wir fest, dass das gar nicht so leicht war. Jeder musste viel Kraft dafür einsetzen. Außerdem mussten wir als Gruppe zusammenwirken. Unsere Mühe wurde mit dem Anblick belohnt, den wir hatten, als wir das Schwungtuch sehr hoch nach oben geschwungen haben, und es etwas länger brauchte bis es wieder auf dem Boden ankam. Man hörte von verschiedenen Seiten: „ Boah, schön wie schön das ist wenn er runter fällt“. Ebenso versuchten wir einen Ball durch unsere Wellenbewegungen fortzubewegen oder in die Luft zu katapultieren. Das machte sehr viel Spaß. Doch das Beste war als wir das Spiel „Wenn´s stimmt- lauf“, spielten. Alle hielten das Schwungtuch am Griff fest, schwangen es auf und ab. Der Spielleiter stellte nun eine Frage in die Runde, wie z.B.  Wer wohnt in Ditzingen -Hirschlanden? Wer ist 6/5/4/3 Jahre alt? Wer hat Geschwister? Wer geht gerne in den Urlaub?… Die Kinder, die diese Frage positiv beantworten konnten, wechselten ihre Plätze, indem sie unter dem Schwungtuch, während es zu Boden gleitet, durchliefen. Die Kinder stellten sich gegenseitig Fragen; viele brachten ihre Ideen mit ein, z.B. Wer isst gerne Nudeln?  – Eis? Wer kann tauchen?… . Da kam richtig Bewegung ins Spiel. Nach der Bewegung, etwas Ruhe; konnten die Kinder, in kleinen Gruppen, auf dem Boden liegend genießen, während sie das Schwungtuch aus einer anderen Perspektive beobachteten und das herabgleiten intensiver wahrnahmen und sie es zum Schluss auf ihrer Haut /Gesicht spürten.

Besuch bei der Ditzinger Feuerwehr

Vor der Ditzinger Feuerwehr begrüßten uns zwei Feuerwehrmänner. Ein Junge stellte sie vor: „Mein Opa und mein Papa“. Diese zwei Feuerwehrmänner nahmen sich extra Zeit für uns, um uns die Feuerwehrstation zu zeigen. Dafür teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Jeder Feuerwehrmann nahm sich eine Gruppe und durchlief mit uns die verschiedenen Räume. Wir erkundeten die Zentrale mit den vielen Telefonen. Der Feuerwehrmann zeigte uns alles und erzählte uns Erfahrungsgeschichten, die er erlebt hatte. Auch einzelne Kinder erzählten ihm ihre Erfahrungen, wie z.B. ein Mädchen: „Beim Blaulichtfest hat die Feuerwehr mit den Menschen was gemacht; da hab ich gedacht, die hat geblutet, aber die war nur angemalt.“ Wir erfuhren wann die Feuerwehr Einsätze hat, wie z.B. bei der Tierrettung, wenn ein Tier umstürzt oder wenn sie eine Katze vom Baum holen müssen, bei Unfällen, Bränden, …. „Ich habe im Urlaub gesehen, da hat es überall Tatü tata gemacht“, erzählte uns ein Kind. Außerdem konnten wir sehen was ein Feuerwehrmann alles anziehen muss. Da standen Stiefel mit Hose gleich drüber, sodass die Feuerwehrmänner bei Alarm nur schnell in ihre Stiefel rein Schlüpfen müssen, Hose hochziehen und fertig. Daraufhin meinte ein Kind: „Und dann eine Matschhose drüber.“ Beim Anprobieren der Jacke stellten die Kinder fest, dass sie schwer war, ebenso der Helm: „Der is jetzt aber schwer; wir haben viel leichtere im Kindi.“ Die Handschuhe waren groß aber: „Handschuhe sind dick, boah“, „die sind leichter, die sind gar nicht schwer“.  Die Kinder erklärten auch warum ein Feuerwehrmann das Klappvisier vorne hat: „Das dir nichts in die Brille geht oder in die Augen, oder in den Mund“.

Das größte Highlight war als wir im LF Löschfahrzeug rein sitzen durften. Wir konnten uns aussuchen ob wir in die Rolle des Angriffstrupps, Wassertrupps, Schlauchtrupps, des Melders oder Gruppenführers in Gedanken schlüpfen wollen. Nach der Führung sangen wir unseren Feuerwehrführern noch unser Feuerwehrlied vor. Zum Schluss vesperten wir im Essraum der Feuerwehr und erzählten uns was uns am besten gefallen hat: „Ich fand den Feuerwehraufzug am besten“, andere sagten: „Mir hat am besten gefallen im Feuerwehrauto zu sitzen“. Wir sind Gott so dankbar, dass es Menschen gibt, die sich in Notsituationen für uns einsetzen um uns zu helfen. „Danke liebe Feuerwehr für deine Hilfe!!!“ Möge Gott euch weiterhin bei eurer Arbeit beschützen und segnen!

Ein Schloss für Gott

Schon Picasso erkannte: „Als Kind ist jeder ein Künstler …. “

Ein besonderes Kunstwerk wollten die Kinder mir zeigen. Ganz aufgeregt kamen zwei auf mich zu und baten mich mit ihnen zur „Großbaustelle“ (Sandkasten) zu kommen.

Dann stellten sie mir, strahlend, ihr Kunstwerk vor:
Das erste Kind sagte:

„Ein Kunstwerk.
Ein Schloss wo Gott und Jesus und der Heilige Geist;
als Erinnerung das die da leben“

Ein anderes erklärte weiter:

„Mit Gängen, die führen zum Essensraum in Speisesaal und da treffen sie sich“

Ein drittes Kind meinte noch:

„Em, Schloss, wo Jesus, der Heilige Geist und Gott darin wohnen. Ich würde da Kirche noch dazu schreiben“

Mit einem Lächeln im Gesicht erklärten sie alles. Immer mehr Kinder kamen dazu und bestaunten das Kunstwerk. Dabei teilten sie ihre Gedanken und Erfahrungen über Gott, untereinander aus.

Nicht nur das das Werken im Sandkasten fantasievolles und kreatives Spielen fördert, sondern auch die Feinmotorik wird trainiert und das räumliche Vorstellungsvermögen. Ebenfalls werden beim gemeinsamen Buddeln die sozialen Fähigkeiten geknüpft, verbessert und/oder vertieft. Und wenn wir die Kinder beim „freien“ Spiel beobachten, dann können wir sehen wie konzentriert und vertieft die Kinder dabei sind, denn jedes Kind ist von Natur aus neugierig, möchte sich ausprobieren sowie lernen. Das Spielen im Sand eröffnet immer wieder neue Möglichkeiten und wird nie langweilig. Zudem macht es großen Spaß.

Unser Kletterturm

Können sie sich noch an unseren alten Kletterbaum erinnern, von dem wir uns aus Altersgründen verabschieden mussten? An seiner Stelle steht jetzt ein megagenialer Kletterturm. Megagenial deshalb, weil wir alle begeistert sind von ihm. Er ist über mehrere Monate von handwerklich sehr geschickten Papas mit Liebe und Fürsorge gebaut wurden und hat viele besondere Details. Die Kinder haben zwei verschiedene Möglichkeiten zum Hochklettern. Das Netz bietet auch noch andere Spielmöglichkeiten, wie man auf dem Bild sehen kann. Auf der Tiergehegeseite können die Kinder mit Hilfe einer Seilwinde und des dazugehörigen Eimers ihre Lasten hoch- und runtertransportieren. Das Steuerrad ist auch heiß begehrt. Gerne spielen die Kinder auch im unteren Bereich, da kann man sich so schön verstecken oder für sich spielen. Auch Hündin Josy hat es für sich als Rückzugsort auserkoren. Sie sehen, es hat sich echt gelohnt, in diesen Kletterturm zu investieren. Vielen herzlichen Dank an alle Spender, welche beim Kuchenverkauf so fleißig mitgeholfen haben und auch an euch Handwerkerpapa‘s, ja wenn wir euch nicht hätten!

Hängematte

So nach und nach kommen die Urlaubskinder von ihren spannenden Abenteuern zurück und es gibt viel zu erzählen. Gerne suchen sich die Lerche-Kinder dann auch die Hängematte aus, um mit ihren Freunden in Ruhe ein Schwätzchen halten zu können.

Ein Update zur 2. Gruppe

Wir gehen weiterhin hoffnungsvoll davon aus, dass wir eine zweite Gruppe eröffnen können. Nach aktuellem Sachstand müssen wir den Start von Sommer 2019 auf frühestens Frühjahr 2020 verschieben.

Da die Vertragsverhandlungen mit der Stadt noch nicht endgültig und bindend abgeschlossen sind, können wir keine weiteren notwendigen Schritte, wie das Beantragen der Baugenehmigung und der Betriebserlaubnis, gehen. Für die Baugenehmigung und das Stellen der Blockhütte, welche wir für die zweite Gruppe brauchen, werden noch Monate ins Land gehen.

Wir wünschen uns einen sicheren und qualitativ guten Start. Sobald es weitergeht, informieren wir Sie wieder an dieser Stelle.

Tschüss kleine Lerchen

Drei Jahre gehen so schnell vorbei. Zuerst kommen sie als süße Mäuse, dann werden sie wissbegierige Eichhörnchen und zum Schluss gehen sie als schlaue Füchse. Diesen Prozess haben wir mit unseren fünf Vorschulkindern gebührend gefeiert. Beim Morgenkreis konnten sie bestimmen, welches Lied, Fingerspiel und Spiel wir spielen und sie bekamen ihr erstes Geschenk: das Lerche T– Shirt. Als nächstes wurden ausgiebig ihre mitgebrachten Schulranzen bestaunt. Beim Vesper gab es leckere Pfannkuchen und Frieder, der auch schon ganz aufgeregt wegen der Schule ist. Als Überraschung wurde uns sogar noch von einer lieben Mama Eis vorbeigebracht. Nun wurde es auch schon Zeit, die Fußabdrücke, welche wir die Woche vorher mit den Kindern gemacht hatten, an den Erinnerungszaun zu hängen. Beim Abschiedskreis bekamen unsere fünf Fuchsmädchen viele gute Wünsche für die Schule mit auf den Weg, natürlich auch ihre Portfolioordner, Geburtstags- und Memorybilder sowie ihr selbstgebautes Spiel „3 gewinnt“. Liebe Clara, Salome, Maja, Fenja und Timna wir wünschen euch viel Glück und viel Segen auf allen euren Wegen und sagen Tschüss kleine Lerchen bis zu eurem Besuch bei uns!

Unser Sommerfest

Nach vielen Monaten der intensiven Vorbereitung mit Texten lernen, Lieder üben und aufwendigen Proben sowie einmal wegen Unwetter verschieben müssen, war es dann endlich soweit, unser langersehntes Sommerfest fand am Freitag statt. Bei genau richtigem Wetter und vor begeisterten Besuchern führten wir unser Musical „Wer schenkt mir Mut“ auf. Angelehnt an das Buch von Max Lucado erzählten wir die Geschichte von der kleinen ängstlichen Spinne Knut und wie sie mutig wurde. Wir können nur staunen, über die Lerche-Kinder wie mutig sie waren, vor so vielen Menschen zu stehen und ihr Stück aufzuführen. Danach war noch viel Zeit zum miteinander reden, sich am leckeren Buffet zu bedienen, sich alles genau anzuschauen und zum Spielen.

Spannende Neuigkeiten – Wir planen eine zweite Gruppe

Wir planen seit einigen Monaten, eine zweite Gruppe mit noch einmal 20 Kindern aufzubauen. Dazu soll auf unserem Basisgelände neben der Hütte eine zweite Hütte angebaut werden. Damit wir auch weiterhin viel Platz zum Spielen und Lernen haben, können wir in unmittelbarer Nähe ein wunderschönes Naturgelände pachten. Gerade laufen noch die Verhandlungen mit der Stadt, die Verträge für den Betrieb und die Investitionskosten müssen ausgehandelt werden und vieles mehr. Nach Abschluss der Verhandlungen muss noch der Bauantrag gestellt werden. Wenn alles reibungslos läuft, dürfte mit dem Bau im Sommer 2019 zu rechnen sein.

Sobald alles geklärt und genehmigt ist, möchten wir starten.

Damit wir besser planen können, geben wir ihnen bei Interesse an einem Kindergartenplatz die Möglichkeit, sich vormerken zu lassen. Dazu füllen sie bitte das Anmeldeformular (finden sie unter Infos/Anmeldung) aus und schicken es uns zu.

Mit der Erweiterung der zweiten Gruppe suchen wir auch staatl. anerkannte/n Erzieher/in in Vollzeit/ Teilzeit. Wer Lust hat unser Team zu verstärken, findet unter der Rubrik „Über uns/Bewerbungen“ alle weiteren Infos.

Die Schafherde ist vollzählig

Wir sind ja soooooooooooooo glücklich! Gott hat uns mit zwei ganz besonderen Schäfchen beschenkt. Da unsere Schafomi Livia Anfang des Jahres gestorben war, machten wir uns auf die Suche nach neuen Schäfchen. Unser Schafscherer Herr Lux hat uns einen richtig guten Tipp gegeben, worüber wir sehr dankbar waren. Ende Juni fuhr Kiki mit ihrer Schwester los und holte diese zwei absolut süßen Schäfchen ab. Dürfen wir vorstellen: das einjährige weiße Mutterschaf heißt Hope (Hoffnung) und ihr neu geborenes braun-weiß geschecktes Lämmchen heißt Joy (Freude). Die zwei Namen passen perfekt: wir waren voller guter Hoffnung und jetzt freuen wir uns riesig. Am Montag konnten wir schon voller Staunen beobachten, wie Joy immer wieder bei seiner Mama getrunken hat, wie sie das Gelände erkundet haben, gemeinsam an der Futterkrippe gefressen haben und zwischendurch wurde sich immer wieder schlafen gelegt. Jetzt hoffen und wünschen wir uns sehr, dass die vier als Herde gut zueinander finden und Spaß aneinander haben.