Im Rhythmus rasseln

Als Erwachsene ist uns oft nicht bewusst, dass es vorher einiger Übung bedarf wenn wir schnell und mühelos den richtigen Takt finden z.B. wenn wir lässig bei einem Lied mitklatschen.
Und nicht alle von uns haben südländisches Gefühl für Rhythmus in die Wiege gelegt bekommen.
Deshalb wollen wir im Kindergarten mit Spaß und Schwung nicht nur Lieder singen, sondern mit unseren gebastelten Rasseln rhythmisch begleiten. Kleine Überraschungseier oder Tablettenröhrchen werden mit Sand oder Steinchen gefüllt und bunt verziert, Kronkorken auf Draht gefädelt und mit Bambusgriffen versehen und schon hat jedes Kind sein eigenes Rhythmusinstrument mit dem es den Takt probieren und trainieren kann. Bestimmt braucht es seine Zeit bis beim gemeinsamen Musizieren ein gewisser Einklang entsteht, doch nebenbei werden bei den Kindern wichtige Entwicklungsbereiche wie Koordination, Wahrnehmung, Konzentration und vieles mehr, angesprochen.
Wie schon David vor tausenden Jahren im 150. Psalm aufgefordert hat, wollen wir Gott mit verschiedensten Instrumenten loben: Lobet IHN mit Pauken und mit Reigen, lobet Ihn mit Saiten und mit Pfeifen! Lobet IHN mit hellen Zimbeln, lobet IHN mit klingenden Zimbeln. Alles was Atem hat, lobe den HERRN! Halleluja!

Endlich wieder Kindergarten

Nach unserer Urlaubspause starten wir wieder in unser neues Kindergarten-Jahr. Viele Kinder freuten sich schon darauf, ihre Freunde wieder zu sehen und miteinander zu spielen. In die neuen Rollen geschlüpft, konnten wir beobachten, wie die ehemaligen Eichhörnchen, die jetzt Füchse sind, in ihrer Rolle als Älteste aufgehen. Voller Eifer helfen sie den jüngeren Kindern, indem sie sie bei ihren Aufgaben unterstützen, Abläufe erklären und ihre Erfahrungen weitergeben. Auch unsere Eichhörnchen und Mäuse rücken in ihre „neuen“ Gruppen nach (von Marienkäfer zu den Mäusen und von den Mäusen zu den Eichhörnchen) und erleben ihren neuen „Status“. Wir wünschen allen Gottes Schutz und Segen und viele Erfahrungen auch in diesem Kindergarten- Jahr mit ihm.

Abschied unserer Füchse

Der besondere Abschiedsmonat für unsere Füchse ist nun zu Ende. Nach vielen Highlights, die unsere Schulkinder erleben konnten (wir berichteten schon darüber), rundete diese Woche die Abschiedsfeier den Monat Juli ab. In ihren Gruppen wurden die Füchse von allen Spatzen und Meisen-Kindern verabschiedet. Ihr Portfolio, mit vielem kreativen Inhalt, das die Füchse selber gemacht haben bekamen sie als Erinnerung an die Kindi-Zeit mit. Zur Verköstigung wurden Muffins und Gummibärchen gebracht. Mit einem gemeinsamen Gebet wünschten wir unseren Füchsen Gottes Schutz und Segen in der kommenden Schulzeit.

„Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“ 4 Mose 6,24ff

Unser Schulranzen-Zeige-Tag

„Hurra ich bin ein Schulkind und nicht mehr klein. Ich trag auf meinem Rücken den Ranzen fein. Bücher, Hefte, Stifte drin; seht nur her, wie groß ich bin. Hurra ich bin ein Schulkind und nicht mehr klein.“ Dieses Lied sangen wir an unserem „Schulranzen-Zeige-Tag“ (diese Bezeichnung haben sich unsere Vorschulkinder ausgedacht). In einem großen Sitzkreis präsentierte jedes einzelne Vorschulkind, stolz und mit leuchtenden Augen, seinen Schulranzen und dessen Inhalt. Dabei wurden die bunten Klettis und die geheimen Fächer bewundert. Wie es zu einem besonderen Tag gehört, gab es nach einem gemeinsamen Gebet ein fröhliches Picknick.

Schatzsuche

Bevor unsere Vorschul-Füchse den Kindergarten verlassen, gab es auch dieses Jahr nur für sie eine Schatzsuche. Einen heftigen Regenschauer konnten wir morgens gerade noch in unserer Hütte überbrücken, wo als erste Aufgabe der Schlüssel zum Briefkasten gefunden werden musste. Dort wartete die Schatzkarte mit dem markierten Verlauf zum ersten Ziel. Schnell fanden die Kinder das Versteck unter der großen Buche, wo für jeden ein T-Shirt wartete und der Hinweis zur nächsten Etappe, der eindeutig zum Spielplatz führte. Dort wurde erstmal das Vesper ausgepackt, bevor die Gruppe eine Box mit Buchstaben-Perlen entdeckte und jeder ein Namens-Armband auffädelte. Anschließend verlief die Spur bergauf zum Mezger-Hof, wo sie einen Einblick in die hilfreiche Technik der Landmaschinen bekamen und eine kleine Rundfahrt auf einem beeindruckend großen Traktor genossen. Durch ein leckeres Eis gestärkt ging es den ganzen Weg zurück zur Glems, wo im schattigen Wäldchen die letzte Aufgabe eröffnet wurde: eine kleine Schatztruhe befand sich irgendwo im nahen Gebüsch. Natürlich wurde auch sie von unseren schlauen Füchsen schnell inspiziert und die glänzenden Schoko-Münzen gerecht verteilt. Der Vormittag verging für alle viel zu rasch, doch das Glück über eine reiche „Ausbeute“ und die Erinnerungen bleiben.

„Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker.“ Matthäus 13,44

Schulbesuch

Fünf aufgeregte Vorschulkinder machten sich schon frühmorgens auf den Weg zur Wilhelmschule. Vorbei kamen sie an einem wunderschön angelegten Insektengarten, der ausführlich bewundert wurde. Angekommen begrüßte sie Frau Konrad herzlich und überreichte ihnen ein besonderes Namensschild. Gemeinsam mit anderen Vorschulkindern kamen sie in der Klasse an und wurden neugierig von den Schülern und ihrer Lehrerin Frau Weiß empfangen. Das Buch vom Krokodil Kornelius, welcher von einem Affen etwas Besonderes beigebracht bekommen hatte, beschäftigte sie dann in der Unterrichtsstunde. Jeder überlegte sich was er gut kann und dem Krokodil beibringen kann und malte dies mit den extra mitgebrachten Stiften in sein geschenktes Heft. Bevor es in die Pause ging, machten sie noch einen Rundgang zum Sekretariat, zum Chef- und Lehrerzimmer. Lernen macht hungrig und so gings mit den anderen Kindern zum vespern auf den Matschberg. Eine Zeitlang konnten sie noch ungestört die Spielfläche nutzen. Dann kamen auch schon alle Schulkinder in die große Pause und Action gabs. Auf dem Rückweg begegneten wir noch Schülern vom Gymnasium, welche Wasserproben aus der Glems nahmen und uns einiges dazu erklärten, dass fanden sie echt cool.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Frau Konrad und Frau Weiß für die Möglichkeit bedanken, dass wir die Wilhelmschule besuchen und an einem echten Unterricht teilnehmen konnten.

Zahnprophylaxe

In der vergangenen Woche hat bei uns im Kindi eine Zahnprophylaxe stattgefunden. Mit Hilfe der Puppe Lucy wurde uns erklärt, wodurch Zähne kaputt gehen und wie man sie richtig pflegt. Anschließend schenkte Lucy jedem der Kinder eine Zahnbürste. Gemeinsam übten wir dann gleich, wie man richtig Zähne putzt. 

Ausflug auf den Spielplatz

Bei diesen hohen Temperaturen der letzten Tage gibt es doch nichts Schöneres, als mit Wasser zu spielen. Genau das dachten wir uns auch, als wir einen Ausflug zum Spielplatz machten. Die Kinder tobten sich bei der Wasserpumpe aus, bauten Staudämme, sandelten, rutschten und genossen den sommerlichen Tag auf dem Spielplatz. 

„Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein.“ Psalm 118:24

Neuheiten auf unserem Gelände


in den Pfingstferien hat sich auf unserem Gelände einiges getan. Unsere Lerche-Eltern haben ganze Arbeit geleistet und auf unserem Gartengelände einen brandneuen Sandkasten gebaut. Die Kinder waren im wahrsten Sinne des Wortes von den Socken! Barfuß und voller Begeisterung wurde der Sandkasten eingeweiht. Es wurden jede Menge „Sand-Engel“ gemacht, Füße vergraben, Burgen gebaut, Kuchen verkauft und vieles mehr! 
Des Weiteren wurde unserer Auto-Fahrbahn ein Upgrade verpasst! Neben einem neuen Lack, hat unsere Auto-Fahrbahn nun eine Picknickstelle, Verkehrsschilder und eine Baustelle. Selbstverständlich wurde auch die Auto-Fahrbahn von den Kindern begeistert unter Beschlag genommen.

Wir möchten uns für die fleißige Arbeit und die Mühen unserer Lerche-Eltern herzlich bedanken!

„Jeder soll dem anderen mit der Begabung dienen, die ihm Gott gegeben hat. Wenn ihr die vielfältigen Gaben Gottes in dieser Weise gebraucht, setzt ihr sie richtig ein.“ 1 Petrus 4,10

Ablaufmaschine für Regen oder Wasser

„es regnet, es regnet, es regnet, …; was macht man wenn es so viel regnet und es lauter Pfützen überall gibt?“ Diese und andere Gedanken beschäftigten die letzten Tage unsere Kinder. Die Lösung war der Bau einer Ablaufmaschine. Im Sandkasten wurde ein Loch gebuddelt, Rohre gebracht und in das gebuddelte Loch gestellt. Mit dem Sand wurde das Rohr außen herum „befestigt“. Sie setzten ihre Ideen erfolgreich in die Tat um. Ein Junge war der Baumeister bzw.  „Planer“ und er delegierte jedem Kind seine Aufgabe. Jeder arbeitete fleißig und voller Eifer mit. Als alles fertig war, kam der große Moment des Testens. Alle Augen richteten sich auf die Maschine, als einige Kinder ihre vollen Wassereimer in das Rohr schütteten. Die Freude und Erleichterung war groß als unten das Wasser herausfloss; die Maschine funktionierte!!! A.: „Du bist ein guter Planer!“ Auf verschiedene Art und Weise wurde die Funktion der Ablaufmaschine ausprobiert und unser „Planer“ erklärte mir fürs Blättle: „Das ist eine Ablaufmaschine für Wasser und Regen, dass hier keine Überschwemmung ist im Kindi. Und dann machen wir die Wand dicker. Die Feuerkäfer sind geschützt; dass alle Tiere dieser Welt keine Überschwemmung hier in Deutschland haben.“ Doch dann entdeckten unsere kleinen Forscher, dass das Wasser im Sand versickert. Die Kinder versuchten immer wieder so schnell wie möglich Wasser nachzufüllen, aber nach einiger Zeit versickerte das Wasser wieder. Die Experimentierfreude war noch nicht erschöpft und es wurde noch etwas anderes ausprobiert. C.: „Wir haben was rein gesprochen (in das Rohr) und dann kam ein Schall raus“. Manchmal klappt nicht immer alles so wie wir es uns wünschen, doch wenn man daraus das Beste macht, hat man weiterhin Freude am Tun. 

„Freut euch zu jeder Zeit!“ 1.Thessalonicher 5,16